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Thursday, September 22nd 2016, 3:07pm

tropiquarium.ch

Besuch im Tropiquarium Servoion 1.

Unser Interesse galt natürlich hauptsächlich den Waranen, Krustenechsen und Krokodilen. Vorwiegend aber der neuen
Anlage für grosse Reptilien. Dass das bestehende Tropenhaus immer sehr gepflegte Anlagen hatte wussten wir aus früheren
Besuchen. Neben vielen Kleinreptilien und Amphibien findet man dort eine schöne Anlage für Kaimane Caiman crocodylus,
für Varanus albigularis und neuerdings auch für Varanus macraei.

Das neue Retilienhaus besteht aus einer wunderschönen oktogonalen Holzkonstruktion. Sie ist mit Stegplatten verglast,
was einen optimalem Tageslichteinfall garantiert.
In dieser Halle befinden sich Nashornleguane Cyclura cornuta, Galapagos Riesenschildkröten Geochelone nigra,
Siamkrokodile Crocodylus siamesensis und natürlich die Komodowarane Varanus komodoensis.
Alle Anlagen sind grosszügig angelegt und in sehr gepflegtem Zustand. UV Strahler ergänzen das Tageslicht und sorgen
für warme Sonnenplätze.

Bild 1 zeigt die sehr schöne Holzkonstruktion.
Bild 2 Krokodilanlage mit grossem Wasserteil
Bild 3 Weibchen beim Sonnenbad
Bild 4 Nashornleguananlage
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Wir pflegen.
Varanus macraei
Varanus reisingeri
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Mario (27.09.2016)

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Thursday, September 22nd 2016, 3:27pm

Besuch im Tropiquarium Servoion 2.


Die beiden gleichwertigen Anlagen für die Komodowarane Varanus komodoensis sind grosszügig und mit
Wasserteichen versehen.
Bild 1 zeigt die Anlage von oben mit der Öffnung (Schieber) zur Aussenanlage.
Bilder 2-4 zeigen die Tiere beim Sonnenbad. Da die Sonnenplätze nahe der Scheiben platziert sind,
kann man sehr nahe an die mächtigen Tiere heran, was sie ganz offensichtlich nicht wirklich stört.
Ein neugieriges Kopfdrehen war alles bis zum nächsten Nickerchen.

Ich kann einen Besuch sehr empfehlen, weil dazu auch noch ein tropisches Vogelhaus, Aussenanlagen für
diverse Vögel und Landschildkröten sowie eine Pinguinanlage das ganze noch bereichern.
Schaut doch einfach einmal in die Webseite www.tropiquarium.ch.
Ich wünsche viel Spass dabei.
Schöne Grüsse
Thomas

p.s. alle Bilder mit i-Phon 5s
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Mario (27.09.2016)

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Thursday, September 22nd 2016, 7:23pm

Sieht gut aus!!!
Gibts denn die Thomas-Besuchsempfehlung?
Lg Nils

blackeye

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Thursday, September 22nd 2016, 8:26pm

Schöne Anlagen, danke für die Vorstellung, Thomas. Frag' mich nur warum's so wenige Zoos gibt, in denen die komodoensis nicht unter "fat tail condition" leiden.... :/

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Mario (27.09.2016)

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Thursday, September 22nd 2016, 9:27pm

Der türkis- blaue Kopf des komodoensis ist ja der Hammer! Sah der immer so aus oder liegt das an dem Licht des Spots? ... Auch sein "Becken" gefällt mir sehr gut.

@Dennis:
ja das stimmt leider. Ich denke das liegt daran, dass beim varanus komodoensis die Größe das Aushängeschild ist und somit auch ein entsprechender Besuchermagnet sein soll. Je größer desto besser... Dementsprechend werden sie dann auch gefüttert ... und sehen dann auch entsprechend aus ... :pump:


Gruss


David

Bastian

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Friday, September 23rd 2016, 8:38am

@Dennis:
ja das stimmt leider. Ich denke das liegt daran, dass beim varanus komodoensis die Größe das Aushängeschild ist und somit auch ein entsprechender Besuchermagnet sein soll. Je größer desto besser... Dementsprechend werden sie dann auch gefüttert ... und sehen dann auch entsprechend aus ...:pump:

Dem stimme ich zu.
Aber man muss auch bedenken, was diese Tiere in der freien Natur jeden Tag für eine Strecke zurücklegen. Das kann man nunmal in keinem noch so großen Gehege nachstellen, zumal sie ja auch nicht aktiv jagen müssen, sondern ihr fressen bequem vor die Schnauze gestellt bekommen.
Trotzdem sind es echt eindrucksvolle Tiere, die ich mir unbedingt mal anschauen muss.

Grüße
Bastian
Meine Tiere:
1.1.2 varanus exanthematicus
0.0.3 varanus acanthurus "red ackie"
0.1 boa c. ssp
1.0 python regius
1.0 Pinscher-Mix
und ein paar Eublepharis macularius :)

blackeye

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Friday, September 23rd 2016, 9:29pm

Das Problem ist oft auf eine falsche Fütterung zurückzuführen,... zum einen zuviel, was bei einer Vielzahl an gehaltenen Tieren, öffentlich wie privat, zutrifft, zum anderen auf falsche Art und Weise. Adulte komodoensis leben in freier Natur nach dem "feast and famine"-Prinzip, sprich sie schlagen sich bei einer Mahlzeit derart den Bauch voll, dass sie tagelang nur rumliegen und verdauen können und hungern dann. Dies kommt durchschnittlich einmal im Monat vor, die Tiere fressen also nur etwa alle 30 Tage, dann aber richtig. Zumindest im Zoo Leipzig wird's so (oder sehr ähnlich) gehalten, aber ich denke dass in vielen anderen Zoos immer noch das mehr oder weniger wöchentliche Füttern mit kleineren Portionen stattfindet - darauf ist der Metabolismus des Komodowarans aber nicht ausgerichtet.

Die Terrariengröße halte ich für weniger entscheidend (wenngleich ein so großes Tier ohne Frage ein entsprechend dimensioniertes Gehege benötigt), denn mit echtem Hunger würde sich das Tier auch in einem relativkleinen Gehege viel bewegen, sofern es einen Anreiz hat, etwa eine mit frischem Blut gelegte Duftspur...

... aber alles off topic, hast Du denn noch mehr Bilder gemacht, Thomas?

Gruß
Dennis

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Saturday, September 24th 2016, 5:04pm

Hallo Dennis
Leider habe ich keine weiteren Bilder machen können. Hatte nur das Handy dabei und dies erst noch
mit fast leeren Batterien. Es gibt aber auf der Webseite noch etwas zu finden.
Im übrigen finde ich die noch ziemlich jungen Tiere auch eher etwas zu gut im Futter.
Schöne Grüsse
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sungazer

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Tuesday, September 27th 2016, 11:24pm

Hallo Thomas,

tolle Bilder - schaut sehr ansprechend aus :)




@Dennis,


die "Verfettung" hängt primär wohl mit fehlendem environmental enrichment zusammen. Das ist bei komodoensis mitunter nicht ganz einfach.




Grüße
Thilo

Zusammenkommen ist ein Beginn,
Zusammenbleiben ist ein Fortschritt,
Zusammenarbeiten ist ein Erfolg.
(Henry Ford)