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danichris

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21

Saturday, August 19th 2017, 2:28pm

Baden

Mal ein Bild vom Baden unseres "Dicken"
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danichris

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22

Sunday, August 20th 2017, 1:14pm

Handycamera zeigt UV-Anteil ?

Zwar schweifen wir mehr und mehr zum Thema Beleuchtung ab, ab da wir auch mehr und mehr davon überzeugt sind, das die Verstopfung seine Ursache im UV-Lichtmangel hat, befassen wir uns auch mehr mit dem Thema. Smaragd hat freundlicherweise darauf hingewiesen, das jede Kamera das mit dem UV-Licht zeigt. Jetzt haben wir genau das mal ausprobiert mit unseren Handy-Kameras. Dabei ist das anhängende Foto entstanden.

Sehe ich das richtig, das der bläulich verfärbte Bereich den UV-Anteil anzeigt ? Ich habe auch diverse Anleitungen über die wirklich sehr informative Seite licht-im-terrarium.de gefunden, wie man sich mit einer CD und einer Pappschachtel ein rudimentäres Spektrometer basteln kann.

Genügt das Handybild, um die UV-Ausbeute der Beleuchtung zu beurteilen ?

Unsere derzeit verwendete Solar-Raptor hat ja ein integriertes Vorschaltgerät. Ist davon generell abzuraten ?

Zeitweise verwende(te)n wir zusätzlich noch so etwas : https://www.amazon.de/Exo-Terra-Vollspek…n/dp/B00101IC7G
diese ist aber zur Zeit in einem kleinen Terrarium, in dem wir eine Boa Constrictor in Urlaubsvertretung pflegen. Macht es Sinn, diese Lampe zusätzlich (wieder) einzusetzen ?

Unsere Idee ist: die Solar Raptor durch zwei (80W/100W) davon : https://www.amazon.de/Arcadia-SMA100E27-…n/dp/B004G62A9S zu ersetzen.

Danke im Voraus für Euer Feedback !
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Smaragd

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23

Sunday, August 20th 2017, 2:32pm

Hallo,
aktuell fehlt mir etwas Zeit, aber du hast mich missverstanden.
Smaragd hat freundlicherweise darauf hingewiesen, das jede Kamera das mit dem UV-Licht zeigt.
Ein Objektiv zeigt deutlich das Flackern eines negativen Leuchtmittels. Mit Augen ist das nicht gut zu sehen, aber versucht man ein Bild, kurz bevor man den Auslöser betätigt sieht man das Flackern.
Genügt das Handybild, um die UV-Ausbeute der Beleuchtung zu beurteilen ?
Anhand deines Bildes kann man nicht beurteilen ob das Leuchtmittel ausreichend, zu viel, zu wenig UVA oder UVB bietet. Dazu benötigt man Solarmeter. Viele Tierärzte bieten diesen Service auch an, man kann sein UV-Leuchtmittel messen lassen.

Für dein Terrarium machte ich schon einen Vorschlag es perfekt auszuleuchten, aber wie so vieles, je mehr kommentieren, je mehr Meinungen gibt es. Ich habe aus dem Grund die letzten Beiträge alle gelesen, halte mich jedoch zurück.

Deinem Tier weiterhin gute Genesung.
Grüße Esther

ThomasG

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24

Sunday, August 20th 2017, 8:31pm

Nabend,

ich verstehe, warum Esther sich zurückhält.
Desshalb möchte ich auch nochmal verdeutlichen, dass so etwas:

Quoted from "danichris"

Zeitweise verwende(te)n wir zusätzlich noch so etwas : https://www.amazon.de/Exo-Terra-Vollspek…n/dp/B00101IC7G
diese ist aber zur Zeit in einem kleinen Terrarium, in dem wir eine Boa Constrictor in Urlaubsvertretung pflegen. Macht es Sinn, diese Lampe zusätzlich (wieder) einzusetzen ?

Unsere Idee ist: die Solar Raptor durch zwei (80W/100W) davon : https://www.amazon.de/Arcadia-SMA100E27-…n/dp/B004G62A9S zu ersetzen.

keine angebrachte Terrarienbeleuchtung ist!

Es wurden ja schon eine Menge Tips gegeben, wesshalb ich bislange auch nichts zu schreiben hatte. Nun zeigt sich aber, gefühlt, wieder eine Art Beratungsresitenz (wirklich nicht böse gemeint). Wollt ihr nicht wahrhaben, dass eine Leutstoffröhre und ein UV-Mischlichtstrahler nicht ausreichend sind. Die Tiere müssen sich zwingend, gerade nach dem Fressen, auf Temperatur bringen können! Dazu braucht man relativ viel Strahlungswärme in Form von IRA, UV hin oder her.
Biete dem Tier doch bitte einen Sonnenplatz bestehend aus zwei 70W Flood UV-HQI´s ( Bright Sun Desert, Solar Raptor 70W Flood, Reptiles Expert, etc...) und z.B. einem 50W Sylvania HiSpot80. Diese in eine Reihe hängen, so dass das Tier sich längs ganz drunter legen kann.
Installiere dem Tier zwei 54W T5HO Röhren (z.B. OSRAM) mit doppel-ellipsoid Reflektoren und EVG in dem Becken und du bist schon ein ganzes Stück weiter.

Weiterhin haben andere geraten den Bodengrund zu tauschen. Ich würde mich dem anschließen. Beim Beheizen bin ich da eher bei Denis und würde einen moderat Beheizten, feuchten Unterschlupf anbieten. Bei adequatem Untergrund würdet ihr dem Tier auch momentan das häufige Baden ersparen. Was nicht heißen soll, dass ich generell gegen Handeln bin, momentan braucht das Tier aber Ruhe um sich zu regenerieren. Beim dem momentanen Ernährungszustand des Tieres kann er auch mal eine längere Zeit ohne Futter. Ausreichend Flüssigkeit muss er zu sich nehmen, dass erachte ich als wichtig! Evtl. "zur Stärkung" eine orale BIOSERIN Gabe mit dem TA absprechen.

Weiterhin würde ich das Tier momentan vermehrt bei höherer Luftfeuchtigkeit, bei gleichzeitig trockener Bodengrundoberfläche, halten. Der Darm ist geschädigt... hier wird aber Flüssigkeit aufgenommen. Somit beugt, meiner Meinung nach, eine höhere rLf dem Dehydrieren vor, ich würde über einen zeitweisen Einsatz eines Neblers nachdenken.

Weiterhin gute Genesung für das Tier und nicht beleidigt sein :welcome: ,
Schönen Gruß
Thomas

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Smaragd

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25

Sunday, August 20th 2017, 9:38pm

Nabend in die Runde
Ich agumentiere mal gänzlich gegen den Strom und möchte das auch begründen.

Fakt, ich würde nur von unten heizen, wenn das Terrarium auf dem Boden steht und es sehr fußkalt ist, ansonsten würde ich niemals im Terrarium eine Heizung auf eine Bodenplatte legen und dann Bodengrund drüber. Das ist gänzlich gegen die Natur und ich sagte schon, bin in naturnaher Vivaristik beheimatet.


Ich hatte schon einmal einen Beitrag verfasst, den aber nicht abgeschickt, das mache ich jetzt:

Quoted

2) Der Steppenwaran stammt doch aus einer relativ äquatornahen Region Afrikas. Dort ist doch nach meinem Verständnis tagsüber eine viel höhere, stärkere Sonneneinstrahlung, alles was der Sonne ausgesetzt ist, heizt sich doch viel mehr auf, als in unseren Regionen, also auch der Boden, der je nach Beschaffenheit, diese Wärme viel länger speichert und auch in den dunklen Phasen wieder abgibt. Diesen Effekt hofften wir, mit der Bodenheizung zumindest teilweise kompensieren zu können. Übrigens ist das auch ein weiterer Aspekt gewesen, der uns beim Thema Beleuchtung überzeugt hat.
Hier hast du richtige Vorstellungen, aber leider auch einiges falsch. Um das richtig vorstellen zu können, geh raus und lege deine flache Hand auf einen Stein wo die Sonne drauf kracht. Je nach dem wie groß der ist, heizt er auch auf und speichert lange. Nun lege deine Hand neben dem Stein, du merkst schon den Unterschied. Dann kippe den Stein und schau mal drunter. Es müsste feucht und kalt sein. Wenn du jetzt tiefer gräbst, wird es immer feuchter und auch kälter.
Hier hinkt es bei dir. Du bietest je tiefer mehr Wärme und mehr Trockenheit an. Dein Leuchtmittel ist nicht in der Lage den Bodengrund für lange Zeit aufzuwärmen. Mit Einbruch der Nacht kühlt die obere Schicht ab, Wärme kommt aus der Tiefe. Das ist unnatürlich.

Ein Heizstein in der Terraristik mag ein guter Gedanke sein, aber er sollte oben liegen und eine Höhle darunter kalt und feucht sein. Das Prinzip hab ich vor 25 Jahren für Pogona gebastelt, damals war es aber zu verpönt. Ich bastelte mittels einer Drainage Feuchtigkeit tief im Bodengrund aufsteigend und krachte oben Wärme drauf. Pogona sind auch grabende Tiere, die Nagerbauten usw nutzen. Das gleiche Prinzip nutze ich schon fast 40 Jahre bei meinen Leopardgeckos. Sie haben eine beheizte Höhle, wo das Dach ein Heizstein ist. Auch der schaltet sich in der Nacht aus, bis es komplett zur Nachtkälte kommt. Das Prinzip wird bei Iguana angewendet, da ist das Dach der Legebox beheizt und das Subtrat wird so bei konstanten Temps. gehalten. Ich könnte aus meiner Terraristik noch einige Beispiele nennen, aber wie gesagt, niemals unter dem Bodengrund heizen.

So zum Abschluss Beispielbilder, wie ich einen Heizstein bastelte, der aktuell bei meinen Baumwaranen eingefügt wurde. Er bildet das Dach einer Höhle und wird von einer großen Wurzel mit vielen Abgängen fixiert.
index.php?page=Attachment&attachmentID=28967 Platte gespalten und Heizung eingelegt

index.php?page=Attachment&attachmentID=28968 Platte verklebt

index.php?page=Attachment&attachmentID=28969 Rohbau meiner Anlage, Heizstein liegt Probe.

Sollte ich jetzt sehr quere Ansichten geäußert haben, sag ich gleich mal sorry.

Grüße Esther

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danichris

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26

Monday, August 21st 2017, 12:32pm

Bevor ich mich zu Euren letzten beiden Antworten äußere, frage ich hier mal generell in die Runde, ob jemand schon Erfahrungen mit Operationen bei so einem Reptil gemacht hat speziell hinsichtlich der Dauer der Erholung. Die OP ist nun über eine Woche her und trotz intensiver Betreuung und Pflege ändert sich sein Zustand nur minimal, schläft fast nur, bewegt sich kaum bzw. unter sichtbaren Schmerzen, trinkt sehr wenig, frisst nicht (Selbst) und kotet auch nicht, weder Urat noch Kot.

Die Wiedervorstellung bei der TÄ ist obligatorisch in so einem Fall, aber evtl. kann hier noch jemand seine Erfahrungen diesbzgl. mit uns teilen ?

Danke im Voraus und auch schon mal explizit danke an ThomasG und Smaragd für Ihre ausführlichen Einlassungen ! Erst diese Diskussion hier hat uns ja auf das Lichtthema gebracht, wofür wir immer noch sehr dankbar sind !!! Später mehr...

P.S.: Auch den Bodengrund werden wir revidieren... auch dazu später mehr !

P.P.S: Soeben hat er von selbst das pürierte Futter aufgenommen, ein echter Fortschritt, wir sind sehr froh !!!!

Smaragd

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27

Monday, August 21st 2017, 7:51pm

Hallo
P.P.S: Soeben hat er von selbst das pürierte Futter aufgenommen, ein echter Fortschritt, wir sind sehr froh !!!!
hättest du jetzt nicht einen kleinen positiven Anhang gepostet, wäre mein Rat nochmals mit dem TA reden.

Dein Tier hatte recht lange einen Verschluss, der Darm war randvoll, das kann auch zu entzündlichen Befunden führen. Dazu die doch große OP, das muss ein Tier erst einmal bewältigen. Es wird sicher antibiotisch abgedeckt, auch das ist für das Tier eine Belastung. Meine persönliche Erfahrung besagt, bei solchen Patienten den Stoffwechsel aktivieren, damit Wirkstoffe schneller aktiv werden. Vll wäre eine Möglichkeit mit der Vitalux zu arbeiten? Aber diese Frage würde ich dem TA stellen: Temp allgemein erhöhen? Ist diese Maßnahme unterstützend?

Grüße Esther

ThomasG

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28

Tuesday, August 22nd 2017, 12:30am

Nabend,

auch wenn der TA was anderes empfielt und man ja eigentlich drauf hören sollte, passt mir persönlich die Fütterung nicht.
Mehrere GRünde sprechen, meiner Meinung nach, dagegen:
- der Darm wurde geöffnet, somit ist die Verdauung eingeschränkt! Wie Esther ja auch schreibt, können durch so einen Verschluss entzündliche Keime entstehen bzw. sich gut vermehren und zu weitern Problemen führen. Hierzu sollte aber ja profilaktisch und zur Unterstützung der Heilung, Antibiotika verabreicht werden.
Ein Antibiotika schädigt aber auch immer die gesunde Darmflora! Somit eine extra Last.
- ihr Füttert Muskelfleisch, was Ingo ja auch schon als eher kontraproduktiv dargestellt hat. Bei einer Dehydrierung, bedingt durch Atibiotika, verminderter Flüssigkeitsaufnahme und ungünstigen Haltungsbedingungen sowie der OP müssen die Nieren mehr arbeiten (weniger Flüssigkeit um Schadstoffe auszuscheiden bzw. zu "verdünnen"). Nierenpflichtiges Eiweiß sowie einige Insekten, wie z.B. Schaben, heben den Harnsäurespiegel an. Es könnte zu einer Nierengicht führen was weitere Probleme mit sich führen könnte. Wieterhin könnte auch die Leber, durch Medikamentengabe (Antibiotika, Schmerzmittel), stärker belastet sein.
Wurde Blut abgenommen und untersucht?
-Brei füttern?... der Magen ist doch i.O.?!... somit sollte sowieso "nur" Brei im Darm landen (natürlich gibt es auch immer nicht verdauliche Bestandteile die den Darm so passieren..."Balaststoffe").
-die Narbe im Darm könnte sich durch die Kontraktionen während der Darmpassage verändern oder gar öffnen. Weiterhin kann es passieren, dass die Nahrung sich im Darm "verhakt" und ein erneuter Verschluss entsteht. Viel mehr meine ich, dass die Nahrung nicht richtig durch den Darm befördert werden kann und sich erneut verdichtet. Wenig Flüssigkeit begünstigt das sicher noch.
Was bei dem Ernährungszustand des Tieres und diesem Krankheisbild für eine Ernährung, vor allem für eine Zwangsernährung, spricht erschließt sich mir nicht!
Vor allem wenn die Basisfaktoren Temperatur im Zusammenhang mit Licht nicht gegeben sind!
Das Tier muss Flüssigkeit zu sich nehmen! Hier sehe ich den Zwang per Katheter als unerlässlich, wenn das Tier nicht selber trinkt -> Sprühwasser auf glatten Oberflächen oder Pflanzen funktioniert oft ganz gut. Beobachtet die Urinabgabe... sollte diese über längere Zeit (damit meine ich mehr als 2-3 Urinabgaben) leicht grünlich sein, würde ich den TA konsultieren und den Harnsäurespiegel bestimmen lassen.
Da ich kein TA bin würde ich oben genanntes nochmal mit dem TA besprechen! Ruhig kritisch hinterfragen wenn was komisch vorkommt... das schadet nicht!

Vitalux für 30-60 Minuten täglich kann man machen... erübrigt sich aber eigentlich bei der Installation von vernünftigen Leuchtmitteln.
Vitalux, sowie andere Mischlichtstrahler, steht ja immer in Verdacht auch UV-C abzugeben... daher bin ich immer skeptisch und würde eine Vitalux immer nur dann einsetzten, wenn ich es mit rachitischen Erscheinungen, durch eine Vitaminunterversorgung, zu tun habe. Zu Hause habe ich sie aber immer, wer weiß schon. Gebraucht habe ich sie ein Mal in 15 Jahren, bei einer Standingi Nachzucht. Geholfen hat sie nicht mehr!
Wo ich Esther zustimmen würde ist, dass eine Erhöhung bzw. Anregung des Stoffwechsels das Tier schneller genesen lassen könnte.

Quoted from "Smaragd"

Sollte ich jetzt sehr quere Ansichten geäußert haben, sag ich gleich mal sorry.

Ich finde deine Lösung gut und gebe dir Recht, dass Wärme von unten in der Natur eher selten anzutreffen ist.
Ich persönlich würde, wie bereits von Denis angemerkt, eine Holzpaltte als zweiten Boden installieren. Dadrauf dann Steinaufbauten... das wird der Sonnenplatz. Unter die Holzpaltte ein selbstbau Heizpanel basteln und dann grabfähigen Bodengrund unter die Platte. So kann sich das Tier unter der Platte eine schöne Höhle bauen und sich oben drauf sonnen. Den beheizten Bodengrund würde ich mittels eines Termostaten überwachen.

Gruß
Thomas

Brutus

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Tuesday, August 22nd 2017, 7:37am

JUHU,

mein Waran wurde auch am Darm operiert (siehe den Treath "Riss im Darm"). Bis zur Genesung hat es schon ein paar Wochen gedauert. Wir mussten einmal täglich Pulverfutter in Wasser auflösen und dem Tier eingeben. Der Tierarzt begründete das damit, dass der Darm erstmal wieder anfangen muss zu arbeiten. (Das Pulverfutter war Royal Canin für Hunde). Nach einiger Zeit konnten wir wieder langsam anfangen normal zu füttern also erst Wachsmaden also weichere Tierchen.

Alles im Allem hat es bestimmt 4-6 Wochen gedauert bis er wieder richtig fit war. Die ersen Tage nach der Op war er sehr schlapp und nach und nach kam wieder Aktivität ins Tierchen allerdings war er schnell wieder schlapp und hat viel geschlafen.

Lg Tina

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Ingo

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Tuesday, August 22nd 2017, 10:36am

Das ist eine Echse, kein Säugetier. Und unterernährt ist er auch nicht. Wenn das mein Waran wäre, würde ich ihn jetzt mindestens drei, eher vier Wochen gar nicht füttern, aber für ausreichende Wasseraufnahme sorgen.
Zusätzlich würde ich bei dem vorherrschenden Wetter versuchen, ihn täglich über die Mittagszeit einige Stunden ins Freie zu setzen. In die Sonne mit einem schattigen Rückzugsplatz.

Viele Grüße

Ingo

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Thursday, August 24th 2017, 2:00pm

Es geht ihm besser, jeden Tag ein bißchen

Jeder Beitrag von Euch hat uns und unserem Grisu geholfen, mögliche Ursachen für seine Verstopfung künftig zu verhindern oder zu verringern. Wir möchten uns auch im Namen von Grisu (hören tut er nur auf "Dickaa" ;) ) für diese angeregte und für uns sehr hilfreiche Diskussion bedanken.

Mittlerweile bewegt er sich schon sehr zielgerichtet auf das Futter zu und frisst auch eigenständig. Auf Empfehlung unserer TÄ geben wir entweder püriert oder jetzt schon in kleinen Stücken Hühnerherzen- und Mägen. Seine Wasseraufnahme steigert sich auch wieder von Tag zu Tag. Er bekommt sehr häufig eine Wasserschale vorgehalten und in den meisten Fällen trinkt er dann auch. Er schläft nicht mehr so viel und nimmt auch Umweltreize und seine Umgebung wieder viel aufmerksamer wahr.

Ihn momentan nicht zu füttern ist nach Rücksprache mit unserer TÄ nicht sinnvoll, da nach der OP oberstes Ziel die Wiederherstellung seiner Verdauung sein sollte. Dies würde am ehesten durch die häufigere Fütterung in kleinen Mengen zusammen mit häufigerem Trinken erreicht. Wir hatten ja beschrieben, daß er sich bewegt, als seien seine Hinterbeine paralysiert. Nach der Wiedervorstellung bei der TÄ kamen wir mit ihr zusammen zu dem Schluss, das dem eine Art "Schonhaltung" zugrunde liegt, d.h. die Bewegung der Hinterbeine verursachte Schmerzen. Er bekommt nun weiterhin eine tägliche Injektion Carprosol a 0,15 ml, was eine umgehende Verbesserung bewirkte. Lt. Tierärztin sei dies insbesondere deshalb wichtig, damit sein "Schmerzgedächtnis" durch die OP nicht negativ geprägt wird.

Selbstverständlich ist er immer noch nicht wieder ganz der Alte, aber in den vergangenen Tagen hat er große Fortschritte gemacht. Evtl. wird eine weitere Wiedervorstellung bei der TÄ notwendig, da er immer noch nicht gekotet hat. Wir sind aber zuversichtlich. Jeden 2.Tag wird er gebadet, was er offensichtlich sehr liebt. Er streckt und räkelt sich, taucht ab und trinkt usw. - wir sind auch nach 8 Jahren immer noch fasziniert, wie facettenreich das Verhalten eines Reptils sein kann.

Unsere Beleuchtung haben wir verbessert. Übergangsweise hat er nun zusätzlich diese Lampe http://www.arcadia-reptile.com/d3-uv-basking-lamp/, die Neonröhre hat einen Reflektor erhalten. Wir sind damit noch nicht am Ende der Überarbeitung, aber da wir uns angesichts der Kosten zumindest noch bis zum kommenden Monat gedulden müssen, werden wir dann eine geeignete dritte Lampe installieren, ggf. auch eine neue oder weitere Neonröhre.
Die vorgenannte Lampe haben wir übrigens auf Empfehlung dieser Seite genommen : http://www.licht-im-terrarium.de/mlr/lampen, wo Sie Zitat "als für die Terraristik gut geeignete Lampe" klassifiziert wurde. Wie Ihr auf den angehängten Fotos sehen könnt, experimentieren wir noch an einer optimalen Anordnung der Strahler.
Das heißt nicht, das wir Eure Empfehlungen alle in den Wind geschlagen haben. Ganz im Gegenteil, Eure Empfehlungen werden uns helfen, das noch weiter zu optimieren. Wir haben auf jeden Fall verstanden, daß die Ausleuchtung mindestens genauso wichtig ist, wie die Temperatur. Da hatten wir, zugegebenerweise, in der Vergangenheit fälschlich unser Hauptaugenmerk drauf gelegt.

Unsere Bodenheizung arbeitet Thermostat-gesteuert, daher wird sie schon allein durch die erweiterte Beleuchtung künftig viel weniger zum Einsatz kommen. Aber wir möchten sicherstellen, daß die Temperatur an seinem Schlafplatz nachts nicht wesentlich unter 25 Grad sinkt. Deshalb werden wir sie drin lassen.

Leider ist das Wetter aktuell zu wolkenverhangen, so das wir momentan keine Balkon-Ausflüge mit ihm machen. Wir hoffen, das es noch ein paar sonnenreiche Tage gibt, denn echtes Sonnenlicht ist besser als jede Lampe.

Zusätzlich werden wir gem. Euren Empfehlungen und zahlreicher Internetquellen, das Bodensubstrat durch ein grab- aber auch tragfähiges Gemisch erweitern bzw. ersetzen. Ihn dazu zu animieren, wieder zu buddeln, halten wir für sehr sinnvoll, da er sich dadurch auch mehr körperlich betätigen kann, was seiner Verdauung ebenfalls nur zu Gute kommen kann - in diesem Fall ist das ja bei uns Menschen ganz genauso.

Liebe Grüße & nochmals danke an alle
Danilo & Chris
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Ingo

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Thursday, August 24th 2017, 3:41pm

Freut mich für Euch...er scheint ja echt auf dem Wege der Besserung zu sein :)
...nur schade, dass Ihr bei den Lampen keine Einsicht zeigt.
Die genannte Lampe ist innerhalb der Mischlichtlampen ganz gut - inter caecos luscus est rex....aber steht bezüglich der Lichtausbeute und spektralen Qualität immer noch weit hinter jeder Halogen Metalldampflampe zurück. Auch Sarina sagt das anderswo auf Licht.-im- Terrarium.de : "Nachteile von Mischlichtlampen sind ihr hoher Stromverbrauch im Vergleich zur Lichtmenge (Halogenmetalldampflampen und Leuchtstoffröhren sind deutlich effizienter), das sehr starke Flackern der Lampe, sowie das ungleichmäßige Spektrum mit schlechter Farbwiedergabe."
Letztlich haben Mischlichtlampen eine gewisse Berechtigung in der Terraristik als UVB Quelle, aber NICHT als Hauptlichtquelle.
Warum wollt Ihr partout auf die nicht teure und sehr empfehlenswerte Halogen-Metalldampf Technologie verzichten?

Viele Grüße

Ingo

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Thursday, August 24th 2017, 5:00pm

Hallo
ich hatte hier viel Zeit und reichlich Hoffnung investiert. Nun ja man kann nichts ändern, wenn der Mensch es nicht will. Ich würde den Bodengrund und die Beleuchtung komplett entsorgen und neu aufbauen.

Etwas möchte ich zum Schluss noch anmerken:
1. warum die Nahrung ausschließlich kleine Stücken Hühnerherzen- und Mägen? das sollte die Ausnahme, nicht die Hauptnahrung sein. Ich würde Maden, Raupen, Asseln, kleine Schaben anbieten. Sehr gesund und bekömmlich sind Silkworms https://www.terra-erfordia.de/epages/620…oducts/Seiden01 schau mal, nur ein Anbieter, der aber auch Rosenkäferlarven, Wachsmaden usw. anbietet. Bei kleinen Asseln meine ich eher die Größe der Kellerassel, da gibt es etliches.
2. das Tier gräbt zwar aktuell nicht, hat auch sicher in den Jahren gelernt, dass jede Bemühung zwecklos ist, aber falls doch, sind die Steinplatten gesichert?


weiterhin gute Besserung
Grüße Esther

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Friday, August 25th 2017, 11:51am

Wir wollen ja die Beleuchtung weiter ausbauen. Wir haben auch das mit der Lichtausbeute und dem Flackern verstanden. Dummerweise hatte ich da die neue Lampe schon bestellt... Desweiteren benötigen wir noch ein entsprechendes Vorschaltgerät. Da uns die Tierarztkosten und alles andere drumherum aber einen derben Schlag ins Kontor gemacht haben, müssen wir noch bis kommenden Monat warten, bis weiter investiert wird. Aber wir haben Eure Anregungen und Empfehlungen durchaus aufgegriffen, wie ich ja schon schrieb.

Was die Fütterung angeht, wollen wir auch schnellstmöglich wieder weg vom Fleisch. Unsere Tierärztin hat ja empfohlen, solange damit zu füttern, bis er auch wieder Kot absetzt. Diese Seidenraupen haben wir allerdings noch nie probiert, Rosenkäferlarven hatten wir schon mal. Nicht immer einfach zu bekommen. Aber sicher sehr viel sinnvoller, als gleich wieder auf seine (geliebten) Heuschrecken umzustellen. Danke für den Tip !

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Smaragd (27.08.2017)

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Friday, September 15th 2017, 3:31pm

Leider hat er es nicht geschafft

Da hier alle hilfreiche Tipps zur Haltung und zur Ursachenforschung gegeben haben, wollte ich mitteilen, daß er es trotz aller Bemühungen, vieler Tierarztbesuche nicht geschafft hat. Nach einem Besuch beim Tierarzt am Mittwoch, den 13.09, bei dem alles so aussah, als würde sich sein Zustand endlich bessern, ist er auf dem Rückweg nach Hause still und heimlich in der Transport-Box für immer eingeschlafen.
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Friday, September 15th 2017, 3:36pm

Hallo
nimm meine Anteilnahme, du hast alles in deiner Macht getan.
Lieben Gruß Esther

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