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JulianD

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Saturday, February 27th 2021, 3:28pm

Hilfe bei Umsetzung eines "Luftschlosses" gesucht

Liebe Leute,
ich bin, wie ich gerade bemerkt habe, hier beits seit 2014 registriert, habe allerdings noch nie etwas geschrieben, was sich hiermit nun ändern soll.
Wie bereits im Titel erwähnt, suche ich Menschen mit Waranwissen, die mir bei der Erfüllung oder Nichterfüllung eines lange gehegten Traumes helfen könnten.
Kurz zu mir: Ich bin genau Mitte 30 und lebe seit knapp drei Jahren in Portugal, ziemlich direkt am Meer. Möchte ich euch damit neidisch machen? Nein. Sondern dies war die Grundlage meiner Überlegungen zur Haltung eines Warans. Seit 2005 habe ich diverse Wirbellose gehalten und gezüchtet, zuletzt lebte ich in einer Dachwohnung im Südwesten der Republik und habe mich aufgrund der dortigen Bedingungen (sehr heiße Sommer, niedrige LF, kalte Winter) für die Zucht verschiedener arider Skorpionarten entschieden, was auch super geklappt hat. Mit dem Umzug nach Portugal habe ich allerdings alles verkauft. (ich vermisse die Tiere allerdings doch mehr als ich dachte)
Ich habe keine Erfahrung mit Großechsen, nur mit Chamäleons und kleineren Schlangenarten. Nun aber zum Waran.
Meine Frau und ich leben nun in einer sehr großen Wohnung und wir haben ein ca. 24qm großes Zimmer, was wir als "Studio", Arbeitszimmer usw. nutzen, aber im Prinzip ist das Ding mehr oder weniger leer, anders gesagt recht viel Platz. (für z.B. ein großes Terrarium) Wichtig: Die rel. LF in dem Raum liegt bei mind. 70%, häufig auch bei über 90% und es ist ein Altbau mit über 4 Meter hohen Decken.

Eine Verkettung (un)günstiger Umstände brachte mich auf einen Händler, der gerade Varanus panoptes p. da hatte und als ich den (noch) Kleinen sehen durfte, keimten in mir natürlich die ersten Überlegungen. Kurzum: In dem Zimmer könnte ich ein Terrarium in L-Form bauen lassen, mit ca. 2m Kantenlänge am obigen "L" und ca. 3m-Kantenläne am unteren "L", in der Tiefe sind leicht 2 Meter möglich und in der Höhe natürlich auch. Der Händler von dem ich sprach,baut auch Terrarien aus OSB-Platten und Glas.

Die Höhe des Raumes brachte mich zuerst mal zu diversen Baumwaranen oder dem Timorensis-Komplex, allerdings gefallen mir die "gedrungenen Bodenbewohner" besser. Meine Frage an euch wäre nun, ob es möglich wäre in einem solchen Terrarium unter diesen Bedingungen auch einen V.panoptes, V. salvator oder V. cumingi zu halten?
Falls ja, folgen Anschlussfragen zu den drei Arten: benötigen alle drei Arten ein großes beheiztes Wasserbecken mit Filtersystem?
Wie sieht in einem solchen Terrarium die optimale Beleuchtung/Beheizung aus? (ich muss meiner Frau erstmal die (virtuelle) Stromkostenrechnung zeigen :D)
Da ich die Tiere nicht im adulten Stadium übernehmen möchte, könnte man dann ein kleineres Terrarium in das große Stellen? (Belüftung?)
Apropos Belüftung: Wie werden eure Terrarien belüftet, respektive wie hoch ist der Anteil an Gaze (?) bzw. luftdurchlässigem Material?
V.panoptes bekomme ich hier wohl recht "regelmäßig", da es aus Spanien immer wieder NZ gibt. (ich glaube, der Händler ist auch bei terraristik.com zu finden)
Allgemein habe ich aber in diesem Projekt gar keinen Stress oder Zeitdruck, sondern möchte einfach mal nur wissen, ob das möglich sein könnte und an was ich noch denken müsste.

Ich denke, das war es erstmal. Ich hoffe, ich bekomme die ein oder andere Meinung und freue mich, von euch zu lesen.
Beste Grüße
Julian

JulianD

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Sunday, February 28th 2021, 6:11pm

Auch auf die Gefahr hin, dass das eher ein Selbstgespräch wird, einige Überlegungen:
Statt eines "L" würde ich doch eher ein normales Rechteck konstruieren (lassen). Ich hätte dann ca. die folgenden Maße: 4m (Länge)x 2,50m (Tiefe) x 2-2,50m (Höhe). OSB und Glas mit "Glastür".

Was die Arten angeht, bin ich jetzt eigentlich bei Varanus panoptes panoptes. Konnte meine Fragen bzgl. des Wasserbeckens durch Recherche selbst klären und daher fallen für ich die beiden anderen Arten raus.

Ich habe den Artikel von M.Schardt natürlich gelesen und kenne auch die Diskussionen rund um die Terrariumgröße, so richtig schlau bin ich immer noch nicht. Könnte ich auf dem Platz einen (oder gar 1.1) V. panoptes panoptes halten?

Zur Höhe: Ich lese widersprüchliches, da die Tiere bei stabilen Klettermöglichkeiten zumindest die Höhe zum Teil doch nutzen, anderseits besteht die Gefahr eines Absturzes. Könnte man die 2,50 Meter nicht nutzen, indem man eine "Art zweite Ebene" einzieht bzw. die Rückwand (auch noch eine gute Frage, was hier am besten hält) entsprechend stark gestaltet. Also z.B. große "Felsvorsprünge" auf 2 Metern o.ä.

Nunja, es bleiben aber weiterhin die anderen Fragen bestehen:
- Kann man ein jüngeres Tiere schon in ein solches Terri setzen?

- Wie sieht die optimale Beleuchtung aus?
- Wie sollte die Belüftung gestaltet sein?
- Wie gestalte ich eine Rückwand, die nicht nach 2 Wochen zerlegt wird? (von einem adulten Tier)
Nunja, vielleicht findet sich ja noch der ein oder andere, der etwas dazu sagen kann (und möchte).
Beste Grüße aus Portugal

Julian

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